Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland im 1. Quartal 2026 gesunken.
Insgesamt mussten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 4807 Menschen das Land zwangsweise verlassen – 1344 weniger als im Vorjahreszeitraum, als 6151 Menschen abgeschoben wurden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion.
Die wichtigsten Zielstaaten der Abschiebungen im 1. Quartal 2026 waren nach Auskunft des Bundesinnenministeriums die Türkei (601), Georgien (266), Nordmazedonien (230), Spanien (192) sowie Marokko und Algerien (beide 178). Nach Syrien wurden drei Personen abgeschoben, in den Iran gab es drei Abschiebungen. Nach Afghanistan wurden im 1. Quartal 27 Personen abgeschoben.
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