Anhand vorläufiger Zahlen: Landesregierung feierte sich erst für Wachstum – und registrierte später einen Einbruch

vor 3 Monaten

Anhand vorläufiger Zahlen: Landesregierung feierte sich erst für Wachstum – und registrierte später einen Einbruch
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In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Streit über die Darstellung der Entwicklung der regionalen Wirtschaftsleistung entbrannt. Während, wie zunächst der NDR berichtete, die Landesregierung aktuell wie schon in der jüngeren Vergangenheit vorläufige Zahlen zum Wirtschaftswachstum als Beleg für einen positiven Kurs wertet, wirft die Opposition ihr vor, damit ein geschöntes und realitätsfernes Bild der Wirklichkeit zu zeichnen.

Auslöser der Debatte sind aktuelle Zahlen des Statistischen Amtes, wonach die Wirtschaft des Bundeslandes im Jahr 2025 preisbereinigt um 1,4 Prozent gewachsen ist. Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Jochen Schulte (SPD), sprach am Montag in einer Pressemitteilung von einem „starken Signal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“ und erklärte: „Unsere Wirtschaft steht unter Druck – aber sie wächst. Das ist die entscheidende Botschaft.“

Auch aus der SPD-Fraktion kamen ähnliche Signale. Die wirtschaftliche Entwicklung zeige, dass sich das Land „auf dem richtigen Weg“ befinde und der eingeschlagene Kurs bestätigt werde, hieß es aus der Partei. Die rot-rote Landesregierung aus SPD und Linken verweist dabei regelmäßig darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern beim Wachstum über dem Bundesdurchschnitt liege. Grundlage dieser Einschätzungen sind jedoch lediglich vorläufige Berechnungen – ein Umstand, der in der aktuellen Debatte eine zentrale Rolle spielt.

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