Anschwärz-Agentur der JuLi-Chefin heftig abgemahnt: „Beworbenes Geschäftsmodell ist rechtswidrig“

vor mehr als 1 Jahr

Anschwärz-Agentur der JuLi-Chefin heftig abgemahnt: „Beworbenes Geschäftsmodell ist rechtswidrig“
Bildquelle: NiUS

Die Chefin der FDP-Nachwuchsorganisation Junge Liberale, Franziska Brandmann, hat aus der juristischen Verfolgung von Internet-Kommentaren ein Geschäftsmodell machen wollen – ihr Konzept: Eine künstliche Intelligenz spürt möglicherweise strafrechtlich relevante Kommentare und Beiträge im Netz auf und löst so Hunderte Anzeigen aus.

Das Vorgehen von „So Done“ könnte jedoch illegal sein, sagt der Rechtsanwalt Imanuel Schulz, der die Anschwärz-Agentur heftig abgemahnt hat. Brandmann hat am gestrigen Donnerstag eine Unterlassungserklärung (liegt NIUS vor) persönlich unterschrieben.

Der Vorwurf des Anwalts: Brandmanns Agentur behauptet gegenüber ihren Kunden, sie würde mithilfe ihrer KI die strafrechtliche Relevanz von Kommentaren bewerten und als Agentur „die Rechte unserer Mandanten durchsetzen“, also sogenannte Rechtsdienstleistungen erbringen, was in Deutschland jedoch nur Anwälte tun dürfen.

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