Nachdem die Stimmen der Landtagswahl in Baden-Württemberg ausgezählt waren, kamen die schlechten Nachrichten gleichsam im Stundentakt. Die Metall- und Elektrowirtschaft teilte einen Tag später mit, dass in diesem Jahr mit einem Jobverlust von etwa 150.000 Stellen zu rechnen sei. VW erklärte, 50.000 Stellen abbauen zu müssen. Porsche meldete einen Gewinnrückgang von mehr als 90 Prozent binnen eines Jahres. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Der Chef des Ifo-Instituts, Prof. Clemens Fuest, reduzierte die Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent – dieses Wachstum basiert allein auf der Rekordverschuldung – und erklärte, energieintensive Industrien hätten in Deutschland eh keine Zukunft mehr, weil die Deutschen sich bei den Wahlen in den letzten Jahren nun mal dazu entschieden hätten, dass Energie bei uns knapp und teuer sein solle. Und die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen schob nach, dass der Ausstieg aus der Kernenergie ein strategischer Fehler gewesen sei. Ach was.
Chef des Info-Instituts, Prof. Clemens Fuest
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