Früher wollten Ethnologische Museen aufklären, Wissen vermitteln über andere Völker und die Welt jenseits der eigenen Grenzen. Heute hat eine bizarre Ideologie Einzug gehalten in die mit öffentlichen Geldern finanzierten Bildungsstätten von einst, sagt der Publizist Mathias Brodkorb im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“.
Brodkorb, ehemaliger SPD-Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern, enthüllt in seinem jüngsten Buch „Postkoloniale Mythen“ einen erschreckenden ideologischen Ungeist, der in viele der früheren „Völkerkundemuseen“ des deutschsprachigen Raumes eingezogen ist. Weil linke Historikerkreise ein Problem mit dem Begriff „Volk“ haben und der Theorie der „Weißen Dominanz“ anhängen, gilt allein schon die wahrheitsgemäße Darstellung der Geschichte anderer Völker als Ausdruck postkolonialistischer Gewalt und wird abgelehnt.
Mathias Brodkorb im Gespräch mit Ralf Schuler
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