Nach aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit, die nun auch von Focus ausgewertet wurden, bezogen im Dezember 2025 insgesamt 5.186.020 Menschen Bürgergeld. Davon hatten 2.425.280 eine ausländische Staatsangehörigkeit – das entspricht 46,8 Prozent. Oder anders gesagt: Nahezu jeder zweite Leistungsbezieher ist kein Deutscher.
Die Zahl der deutschen Empfänger liegt bei 2.760.690 Personen, was 53,2 Prozent entspricht. Damit hat sich das Verhältnis im Vergleich zu den Vorjahren weiter in Richtung einer nahezu gleichen Verteilung verschoben. Noch 2024 lag der Anteil der Ausländer bei 48 Prozent – inzwischen ist er nur leicht gesunken, bleibt aber auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.
Trotz eines Rückgangs der Gesamtzahl der Empfänger um 235.500 Personen binnen eines Jahres bleibt die finanzielle Belastung nahezu unverändert: 46,6 Milliarden Euro gab der Staat 2025 für das Bürgergeld aus, also kaum weniger als im Jahr zuvor. Davon entfielen 24,9 Milliarden Euro auf deutsche Staatsbürger und 21,7 Milliarden Euro auf ausländische Empfänger.
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