Der Bund will im Jahr 2026 rund 29,5 Milliarden Euro einsetzen, um die Strompreise für private Haushalte und Unternehmen zu begrenzen. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Damit erreicht die staatliche Unterstützung ein bisher nicht gekanntes Niveau, berichtet das Handelsblatt.
Ein wesentlicher Teil der Summe entfällt auf steuerliche Entlastungen und direkte Zuschüsse. So kalkuliert die Bundesregierung mit 3,9 Milliarden Euro an Mindereinnahmen durch die Absenkung der Stromsteuer. Weitere 1,5 Milliarden Euro sind für den ab 2026 vorgesehenen Industriestrompreis eingeplant. Hinzu kommen 6,5 Milliarden Euro zur Stabilisierung der Entgelte für das Stromübertragungsnetz.
Zusätzlich berücksichtigt sind drei Milliarden Euro für die Strompreiskompensation. Dieses Instrument existiert seit 2014 und soll energieintensive Unternehmen entlasten, die indirekt für den CO2-Preis der Stromerzeuger aufkommen müssen. Derzeit profitieren rund 340 Unternehmen davon. Die Bundesregierung plant, den Kreis der Anspruchsberechtigten auszuweiten und die Zahlungen zu erhöhen.
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