Das Landgericht Göttingen hat den Corona-Skeptiker und Impfgegner-Anwalt Reiner Fuellmich nach 53 Verhandlungstagen wegen Veruntreuung zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Jurist als Gesellschafter einer von ihm mitgegründeten Stiftung namens „Corona-Ausschuss“ 700.000 Euro für private Zwecke genutzt habe. Seine 18 Monate lange Untersuchungshaft wird bei dem Urteil nicht berücksichtigt, da er selber das Verfahren „verzögert“ habe.
Fuellmich und seine Verteidigerin kündigten Rechtsmittel an. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig. Die während der Corona-Hysterie gegründete Stiftung hatte über das Internet über die Gefahren der Covid-Impfstoffe aufgeklärt.
In dem Urteilsspruch heißt es: „Nach Überzeugung des Gerichts nutzte der 66-Jährige 700.000 Euro an Spendengeldern von Konten des sogenannten ‚Corona-Ausschusses‘ für private Zwecke, ohne die Zustimmung der anderen drei Gesellschafter des Ausschusses einzuholen – allesamt auch Anwälte.“
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