Das Chaos der Afghanistan-Flüge setzte sich in dieser Woche fort: Am Mittwoch landete erneut ein Flugzeug mit hunderten Menschen aus dem zentralasiatischen Land am Flughafen Leipzig/Halle. Trotz massiver Kritik und Sicherheitsbedenken wird die umstrittene Praxis dieser „Shuttle-Flüge“ von der abgewählten, geschäftsführenden Regierung fortgeführt.
In diesen Programmen scheint offenbar niemand den Überblick zu haben. Angeblich sicherheitsüberprüfte Personen werden kurzfristig noch von Listen gestrichen, nur um dann mit dem nächsten Flugzeug nachgeflogen zu werden. Von für einen Charterflug vom 26. März wegen „Sicherheitsbedenken“ kurzfristig abgelehnten 13 Familien etwa sind heute bereits fünf in Deutschland; sie kamen mit anderen Charterfliegern, berichtet Welt. Sicherheits- und Identitätsfragen werden im Zweifel ignoriert.
Dieses Chaos ist institutionell – und geht vom Auswärtigen Amt aus. Dieses verlässt sich unter anderem auf von Linksradikalen gegründete und betriebene Nichtregierungsorganisationen, die wiederum Personen auswählen. Diese bekommen daraufhin von der Bundesregierung eine Aufnahmezusage und werden ins benachbarte Pakistan gebracht – auf Staatskosten und Mithilfe des Bundes. Geprüft werden sie nicht. Dies geschieht erst dann, wenn die Personen – mit Aufnahmezusage – schon vor Ort sind. Polizisten, Geheimdienstler und Diplomaten überprüfen die Personen in Pakistan, erst dann soll entschieden werden, wer wirklich kommen darf und wer nicht.
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