Die hohen Energiekosten in Deutschland seien nicht auf die Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen, erklärte Robert Habeck am Mittwochabend in der ARD. In der 15-minütigen Sendung Farbe bekennen wurde der Kanzlerkandidat der Grünen noch einmal zu seinen Plänen nach der Bundestagswahl befragt: Im Fokus standen der Krieg in der Ukraine und die Klimapolitik.
Moderator Oliver Köhr hielt dann beispielsweise fest, es könne zum „Standortnachteil“ werden, dass Deutschland sich so sehr um den Klimaschutz bemühe, weil Unternehmen aufgrund der Auflagen abwandern würden. „Nein, das ist falsch. Es ist ein Standortvorteil“, entgegnete Habeck, weil damit neue Technologien in Deutschland ermöglicht würden.
Hätte die deutsche Automobilindustrie „nicht gepokert“, so der Wirtschaftsminister weiter, und hätte sie nicht am fossilen Verbrenner festgehalten, würde sie heute Weltmarktführer sein. Köhr entgegnete, die Umstellung auf klimafreundliche Produktion und Produkte sei mit hohen Kosten verbunden. „Die Kosten kommen ja von der fossilen Energie“, meinte Habeck daraufhin.
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