Eine junge Frau liegt verkrampft und zitternd auf dem Boden. Ihr Gesicht ist schmerzverzerrt und glänzt vor Schweiß. Zwischen ihren Beinen läuft Blut, das ihre kurze hellgraue Pyjamahose verfärbt. Sie schreit vor Schmerzen. Ihr Mann telefoniert panisch und verzweifelt mit einem Arzt. „Doctor Davis, was soll ich tun?“ Während er auf die Antwort wartet, atmet er tief. „John, sie braucht eine Abtreibung. Sonst stirbt sie an der Schwangerschaft.“ Das ‚stirbt‘ betont er ganz besonders.
Man hört noch das hilflose Weinen der Frau im Hintergrund, als plötzlich ein alter Mann im Anzug mit roter Krawatte im Wohnzimmer auftaucht und dem jungen Mann das Handy aus der Hand reißt. „Tut mir leid, aber das wird nicht passieren.“ Seine Stimme klingt tief und bedrohlich. Ein harter Kontrast zu dem herzzerreißenden, bitterlichen Wimmern der blutenden Frau auf dem Boden. „Was tun Sie da, wer sind Sie?“, fragt ihr Mann den Eindringling.
„Ich bin dein republikanischer Kongressmann. Jetzt, wo wir an der Macht sind, haben wir Abtreibungen verboten.“ Die junge Frau schreit vor Schmerzen, dann sieht man wieder den Politiker, der eiskalt hinzufügt: „Keine Ausnahmen.“ „Das können Sie doch nicht machen, sie stirbt!“ Der Blick des Republikaners bleibt steif und kalt: „Ich habe die letzte Wahl gewonnen, es ist also meine Entscheidung.“
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