Der Bundeskanzler zur Reifeprüfung in den USA: „Merz ist ein Bettvorleger für die Linken“

vor etwa 1 Jahr

Der Bundeskanzler zur Reifeprüfung in den USA: „Merz ist ein Bettvorleger für die Linken“
Bildquelle: NiUS

Friedrich Merz reist nach Washington – und nimmt die ganze politische Orientierungslosigkeit seiner Kanzlerschaft mit. In der heutigen Ausgabe von NIUS Live diskutierten der Chefredakteur der Jungen Freiheit, Dieter Stein, und NIUS-Redakteur Alexander Kissler gemeinsam mit Moderator Alex Purrucker über den bevorstehenden transatlantischen Showdown zwischen dem Deutschen und dem Amerikaner – ein Besuch mit Sprengkraft.

Dieter Stein analysiert die politische Entwicklung des Kanzlers ohne jede Zurückhaltung: Merz sei einst als konservativer Hoffnungsträger gestartet – und inzwischen auf dem Teppich linker Erwartungen gelandet. Das Bild des „Bettvorlegers“ beschreibt präzise die Unterwerfung eines Politikers, der sich statt auf Opposition zur Linken auf Anpassung verlegt hat. Stein: „Er führt einen Kurs des Appeasement gegenüber der Linken.“ Ausgerechnet in den USA, wo durch Donald Trump ein offener Kulturkampf geführt werde, fliege nun ein deutscher Kanzler ein, der gar nicht mehr kämpfen wolle – sondern sich wegduckt.

Alexander Kissler beschreibt Friedrich Merz als das wandelbarste Chamäleon der deutschen Politik. Seine Positionen – gestern noch als unverrückbar verkündet – würden heute schon wieder kassiert. Dieser ständige Rückzug habe besonders im Verhältnis zu den USA System: Statt klarer Haltung gebe es nur Richtungswechsel im Stundentakt. Kisslers Fazit: „Ein Kulturkampf, den man gar nicht annimmt, den hat man schon verloren.“ Während Trump sich offen zur Polarisierung bekenne und gegen die kulturelle Vorherrschaft der Linken kämpfe, verweigere sich Merz überhaupt der Existenz eines solchen Konflikts – und verliere ihn damit bereits.

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