Der Video-Beweis: Justizministerium hat im Fall Ulmen/Fernandes gelogen

vor 3 Monaten

Der Video-Beweis: Justizministerium hat im Fall Ulmen/Fernandes gelogen
Bildquelle: NiUS

Das Justizministerium hat im Fall Ulmen/Fernandes gelogen. Das belegt ein Video vom Social-Media-Auftritt des Ministeriums. Hintergrund ist die Frage, ob sich Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) bei ihrer Gesetzes-Initiative gegen „digitale Gewalt“ auf die Schauspielerin Collien Fernandes bezogen hat, die ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vorgeworfen hatte, über gefälschte Online-Konten unter ihrem Namen pornografisches Material und sogenannte Deepfakes verbreitet zu haben.

Das Ministerium stritt ab, sich bei der Lancierung des Gesetzes gegen Deepfakes auf Fernandes’ Vorwürfe bezogen zu haben – und schüchterte über den Pressesprecher sogar Journalisten ein, die darüber berichtet hatten. Ein Instagram-Video des Justizministeriums belegt jedoch, dass Hubig sich auf den Fall Fernandes bezog:

In dem Video ploppen zahlreiche Überschriften zum Fall Fernandes auf, dann erscheint die Ministerin und äußert sich zu ihrem geplanten Deepfake-Gesetz. Die Überschriften lauten etwa: „Fall Collien Fernandes – Strafverfolgung bei digitaler Gewalt soll erleichtert werden“ (tagesschau.de) oder „Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel