Deutschland steht vor dem achten Jahr seiner industriellen Schrumpfkur. Beinahe eine Dekade fallender Wertschöpfung, sinkender Produktivität und steigender Arbeitslosigkeit – die nur durch öffentliche Beschäftigungsprogramme und eine Flut an öffentlichem Kredit notdürftig übertüncht werden kann – belegen einen Niedergang, der seinesgleichen sucht.
Das große Projekt, ein klimasozialistisches Regime zu errichten, zerschellt an den Klippen des ökonomisch Machbaren. Und angesichts der Insolvenzwelle, die unaufhaltsam durch das Land rollt, lässt sich diese Dramaturgie auch medial nicht mehr verschleiern.
Die Unterwerfung unter das Brüsseler Klimadiktat war der historische Sündenfall, der zur Abwicklung marktwirtschaftlicher Prinzipien führt und den tief vorgetragenen Vorstoß des Staats in den privaten Sektor initiierte.
Die Politik identifizierte den Energiesektor als eine probable Option zum Machtgewinn. Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft, dem Ende des günstigen russischen Gases und der jahrzehntelangen Subventionierung ineffizienter erneuerbarer Energien wurde das Energiedesign auf eine Weise verformt, dass es nur durch fortgesetzte Subventionspolitik überlebensfähig ist.
Heute erfüllt es die Theorie der Interventionsspiralen geradezu idealtypisch: Ein Eingriff führt zum nächsten, die Abhängigkeit der Energieversorgung von wachsenden Subventionen treibt im Zeitverlauf seltsame Blüten wie die sogenannte „Wasserstoffstrategie“ der Bundesregierung.
Es ist ein politisches Monstrum entstanden: ein Milliardengrab, das dem Billionen-Subventionsfeld der Grünen Transformation eine weitere Grabstätte hinzufügt. Bislang wurden sieben Milliarden Euro in diese Senke geschüttet – Kapital, das dem freien Markt entzogen und als Staatskredit dem Steuerzahler auf die Rechnung geschrieben wird.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











