Deutschlands öffentliche Diskurse klingen häufig monokausal und wenig komplex. Ganz gleich, welche gesellschaftlichen Konflikte, administrativen Schwierigkeiten und wirtschaftlichen Fragestellungen diskutiert werden: Für die Mehrheit der Deutschen ist der Staat nicht Ursache zahlreicher Probleme, sondern die letztgültige Lösung.
Eine Mehrheit der Deutschen geht den etatistisch argumentierenden Schlangenölverkäufern des großen Parteienkartells jenseits der Brandmauer regelmäßig auf den Leim. Die Lösungen, die Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Junta aus grünen, roten und dunkelroten Sozialisten auf jedes Problem anwenden, das aus der Dauerrezession emporwächst, sind simpel und verfangen beim Wähler – wie wir in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in diesen Tagen erleben durften.
Auf den Punkt gebracht: mehr von der gleichen Medizin, mehr Staat, mehr Regulierung, was helfen soll, den Kontrollverlust in den fundamentalen Bereichen unserer Zeit – bei der Migration, der Definition unseres Sozialwesens und der Organisation des ökonomischen Rahmenwerks – zu übertünchen.
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