Die Vereinigten Staaten haben am Samstag massive Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen geflogen. Präsident Donald Trump ordnete die Militäroperation als Reaktion auf wiederholte Angriffe der Huthis auf Handelsschiffe im Roten Meer an.
Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums zielten die Angriffe auf strategisch wichtige Einrichtungen der Huthis im gesamten Land. Getroffen wurden unter anderem Radaranlagen, Luftabwehrsysteme sowie Produktions- und Abschusseinrichtungen für Raketen und Drohnen. Die Operation wurde von Kampfflugzeugen des Flugzeugträgers USS Harry S. Truman im Roten Meer unterstützt.
Das von den Huthis kontrollierte Gesundheitsministerium im Jemen meldete mindestens 31 Tote und 101 Verletzte durch die US-Luftangriffe. Augenzeugen berichteten von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Sanaa sowie in den Provinzen Saada, Hodeida und Taiz. Die Huthi-Rebellen verurteilten die Angriffe als „Kriegsverbrechen“ und kündigten Vergeltungsmaßnahmen an.
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