Das schwedische Unternehmen Stegra benötigt dringend zusätzliche 1,5 Milliarden Euro, um den Bau seines nachhaltigen Stahlwerks im Norden Schwedens weiterzuführen. Das Projekt übersteigt die ursprünglich eingeplanten Kosten mittlerweile deutlich. Innerhalb von nur drei Monaten hat sich die Finanzierungslücke verdreifacht.
Zwar konnte Stegra in der Vergangenheit bereits 6,5 Milliarden Euro an Kapital von namhaften europäischen Investoren einsammeln – darunter Konzerne wie Mercedes-Benz, Siemens und Scania sowie die Unternehmerfamilien Agnelli, Maersk und Wallenberg –, doch das reicht offenbar nicht mehr aus.
Um die Ausgaben zu senken, hat das Unternehmen erste Sparmaßnahmen eingeleitet: Teile der geplanten Anlage werden vorerst auf Eis gelegt, und einzelne Wasserstoff- sowie Energieeinheiten sollen ausgelagert werden.
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