Die schwedische Regierung will den Zugang zur schwedischen Staatsbürgerschaft erschweren. Wer in Zukunft schwedischer Staatsbürger werden möchte, soll in Zukunft acht Jahre im Land leben und „ehrbares Verhalten“ vorweisen müssen. „Die Staatsbürgerschaft muss verdient und darf nicht bedingungslos ausgehändigt werden“, erklärte der schwedische Migrationsminister Johan Forssell.
Der Vorschlag besagt, dass Anwärter auf die schwedische Staatsbürgerschaft künftig seit acht anstatt bisher fünf Jahren in Schweden leben und außerdem einen Sprachtest sowie einen Test über die schwedische Gesellschaft und ihre Werte ablegen müssen.
Die Bedingung des „ehrbaren Verhaltens“, an die in Zukunft der Erwerb der Staatsbürgerschaft geknüpft sein soll, bezieht sich vor allem auf Menschen, die Straftaten begangen haben oder die verschuldet sind. Für diese Menschen werde es in Zukunft schwerer sein, die schwedische Staatsbürgerschaft zu erhalten, erklärte Kirsi Laakso Utvik, die Leiterin der Expertenkommission. Der Migrationsminister erklärte außerdem, Migranten hätten sich „immer im Klaren darüber zu sein, welche Werte in Schweden gelten“.
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