Im Skandal um ein linksradikales Schulprojekt in Sachsen werden nach und nach neue Details bekannt. Die pornografischen Fotos, die zwei linksradikale „non-binäre“ junge Frauen aus Berlin dort Neuntklässlern zeigten, sollen laut Medienberichten aus dem Schweizer Buch „QUEER SEX – whatever the fuck you want!“ stammen. Gegen die beiden Frauen läuft nun ein Ermittlungsverfahren, nachdem mehrere Eltern Strafanzeige gestellt haben.
Auf den Fotos, die Schüler abfotografiert haben, waren unter anderem zwei nur mit Socken bekleidete Männer beim Oralsex zu sehen. Einer der Herausgeber des Buches erklärte in einem Interview: „Wir wollten ein queeres Sex Mag machen. Ein ‚Schmuddelheftli‘, das Spaß macht. Ziel des Projektes ist es eigentlich bis heute, möglichst viele Menschen zur Selbstbefriedigung zu animieren oder einfach die Freude am Sex zu vermitteln.“
„Man braucht mehr Orte, wo queere Sexualität stattfinden kann“, erklärte er weiter. „Das können Gesprächsräume sein, Sexpartys oder auch einfach Ausdrucksformen in der Kunst. Nebst der Auseinandersetzung mit dem Thema geht es auch darum, Zugänge zu schaffen und den Mut zu finden, vielleicht auch einmal etwas Neues auszuprobieren.“
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