Der ehemalige norwegische Ministerpräsident Thorbjørn Jagland von der Arbeiterpartei hat laut iNyheter einen Suizidversuch begangen und wurde deshalb bereits am 17. Februar ins Krankenhaus eingeliefert. Die Online-Zeitung beruft sich dabei auf eine zuverlässige Quelle und stand in Kontakt mit seinem Anwalt. Jaglands Zustand sei nach wie vor kritisch.
Dass die Nachricht erst jetzt öffentlich werde, liege laut dem Bericht an einer informellen Einigung zwischen dem norwegischen Redakteursverband und Jaglands Anwalt. Diese hätten sich über den Fall beraten und eine Berichterstattung bislang unterbunden. Das gehe aus einer E-Mail hervor, die Jaglands Anwalt am 17. Februar an „ausgewählte Redakteure“ verschickt habe.
In dem Brief, der iNyheter vorliegt, heißt es, die jüngsten Ereignisse hätten Jagland „stark belastet“. Deshalb bestehe „eine ernsthafte Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit“. Aus diesem Grund sei er in „ärztliche Behandlung genommen worden“. Wie sein Anwalt iNyheter bestätigte, hatte Jagland versucht, sich das Leben zu nehmen.
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