Verfall, Verwahrlosung und Kriminalität prägen vielerorts die Stadtbilder in Deutschland. In Köln plant ein Investor mit dem „Cologne Project I“ im Stadtteil Stammheim deshalb eine sogenannte „Gated Community“, eine geschlossene Wohnanlage. Ein zwei Meter hoher Zaun, elektronische Tore sowie Videoüberwachungssysteme sollen die Sicherheit der Bewohner garantieren.
Das Projekt umfasst eine 4.500 Quadratmeter große Fläche um den denkmalgeschützten Stammheimer Wasserturm, die im Norden Kölns direkt am Rhein gelegen ist. 2016 hat der Investor Christian Ley das Gelände mit einem anonymen Partner erworben – und bietet jetzt sechs Luxusappartements, 15 Stadthäuser und acht Wasserturm-Lofts zum Verkauf an. Sein Ziel: Ein sicherer Wohnort.
Der Investor bevorzugt deshalb den Begriff „Safe Community“ (zu Deutsch: sichere Gemeinschaft). „Wer so viel Geld für eine Immobilie ausgibt, will nun mal nicht, dass sie mit Graffiti beschmiert wird“, meint Ley. Zugang sollen aus Sicherheitsgründen deshalb nur Bewohner des Geländes erhalten. „Jeder in Deutschland darf sein Grundstück so schützen, wie er es möchte“, antwortet Ley auf Kritiker, die dem Projekt soziale Abgrenzung vorwerfen.
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