Evonik-Chef Kullmann fordert Abschaffung des Emissionshandels: „Volkswirtschaftlich ist das für Europa ein Wahnsinn“

vor 8 Monaten

Evonik-Chef Kullmann fordert Abschaffung des Emissionshandels: „Volkswirtschaftlich ist das für Europa ein Wahnsinn“
Bildquelle: NiUS

Christian Kullmann ist Chef des Chemiekonzerns Evonik. Das Unternehmen hat einen Umsatz von 15 Milliarden Euro und beschäftigt 32.000 Mitarbeiter. Kullmann sieht den EU-Emissionshandel kritisch, wie er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ausführt.

NIUS dokumentiert wichtige Aussagen des Chemiekonzern-Chefs.

„Ja. Wir haben weltweit das schärfste CO2 -Gebührenregime, aber das Klima kennt keine Grenzen. Ich halte es deshalb für völlig falsch, eine Industrie mit toller Technologie, die weltweit in der Spitzenklasse spielt, so scharf mit zusätzlichen Gebühren zu benachteiligen. Wir leben in Deutschland vom Export, auch die chemische Industrie.“

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