Kirk, ein enger Unterstützer von Ex-Präsident Donald Trump, war am Mittwoch während einer Rede an der Utah Valley University in Orem erschossen worden. Augenzeugen berichten, er habe gerade über das Thema Waffengewalt gesprochen, als ein einzelner Schuss fiel. Getroffen am Hals, brach er vor hunderten Studierenden zusammen. Videos des Vorfalls verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken.
Nach Angaben der Ermittler handelte es sich um einen gezielten Anschlag. Der Schütze feuerte von einem Dach aus, sprang anschließend hinunter und flüchtete über den Campus. Auf Überwachungsaufnahmen ist zu sehen, wie er in aller Ruhe ein angrenzendes Waldstück aufsucht. Dort wurde später ein Repetiergewehr gefunden, das als Tatwaffe gilt. Forensiker werten derzeit Hand- und Schuhabdrücke aus.
Das veröffentlichte Videomaterial zeigt den Verdächtigen in dunkler Kleidung, mit Hut und Sonnenbrille. Laut FBI fügte er sich zuvor unauffällig unter die Studierenden, was auf detaillierte Vorbereitung hindeutet. Ex-FBI-Vizedirektor Andrew McCabe warnte im US-Fernsehen: „Dieser Täter ist extrem gefährlich. Er hat vor tausenden Augenzeugen einen Mord begangen – und ist noch immer auf freiem Fuß.“
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