Die Bundesregierung finanziert ein Projekt, bei dem staatlich geförderte Akteure gezielt in Gaming-Communities eingreifen sollen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zur Förderung von Medien-, Nachrichten- und Demokratiekompetenz hervor.
In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung auf eine Vielzahl laufender und geplanter Programme. Unter dem Programmtitel „Demokratie im Netz 2.0“ findet sich darin das Projekt „Press Start – Forge Democracy“, das in der Förderpraxis unter dem Namen „Gaming for Good“ geführt wird. In der zugehörigen Ausschreibung werden Gaming-Communities als „zentrale Sozialräume“ beschrieben, in denen politisch-bildnerische Angebote Erwachsene bislang kaum erreichen. Um diese Lücke zu schließen, sieht das Projekt die Ausbildung von 50 sogenannten „Gaming for Good“-Botschaftern vor.
Um diese Lücke zu schließen, sollen 50 „Gaming for Good“-Botschafter ausgebildet werden. Angesprochen werden ausdrücklich Ü40-Gamer, Ü30-Streamer, E-Sportler sowie Manager von Gaming-Communities. Die Botschafter sollen für „Hassrede, Desinformation und Extremismus“ sensibilisieren und „in ihren Netzwerken gegen Hassrede, Desinformation und Extremismus vorgehen und demokratische Werte stärken“, heißt es in der Ausschreibung.
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