Um gegen „negative Emotionen“ vorzugehen, hat das Zentrale Amt für Cyberspace-Angelegenheiten in der Volksrepublik China am Montag eine zweimonatige Sonderaktion unter dem Titel „Qing Lang“ in den sozialen Medien angekündigt. Ein Sprecher des Amtes verkündete, dass man die vorgeschlagenen Themen in sozialen Medien, Trends, Kommentare und sonstige Inhalte überwachen werde.
Insbesondere möchte man dabei die Herabsetzung von „Identitäten, Regionen, Geschlechtern“, „Anstachelung zu Gruppenkonflikten“ oder „das Verbreiten von Panik und Angst“ verhindern. Ebenfalls moniert die Behörde „das böswillige Interpretieren gesellschaftlicher Phänomene, das einseitige Hervorheben negativer Einzelfälle sowie das Nutzen solcher Gelegenheiten, um negative Lebensanschauungen wie Weltmüdigkeit zu propagieren.“ Ebenso soll gegen „Gerüchte über die Wirtschaft“ vorgegangen werden.
Bereits jetzt sind die sozialen Netzwerke einem Zensur-Reglement unterworfen. Am vergangenen Samstag kündigte das Zentrale Amt für Cyberspace-Angelegenheiten etwa „Disziplinar- und Strafmaßnahmen“ gegen zwei Plattformen an, die nach Ansicht der Regierung nicht die richtigen Inhalte gefördert hätten. Das berichtet die indische Tageszeitung The Hindu.
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