Die für Sonntagmorgen geplante Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas verzögert sich, da die Hamas bislang keine Liste der Geiseln übermittelt hat, die im Laufe des Tages freikommen sollen. Israels Armeesprecher Daniel Hagari erklärte, dass die israelischen Streitkräfte ihre Operationen im Gazastreifen fortsetzen, solange die Hamas ihre Verpflichtungen nicht erfüllt.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, dass die Waffenruhe erst beginnt, wenn Israel die Liste der freizulassenden Geiseln erhalten hat. Die Hamas begründete die Verzögerung mit „technischen Gründen“. Ursprünglich sollte die Waffenruhe um 7.30 Uhr in Kraft treten, gefolgt von der Freilassung der ersten Geiseln am Nachmittag. Nach der Zustimmung des Sicherheitskabinetts hatte in der Nacht auf Samstag auch die israelische Regierung „den Plan zur Freilassung der Geiseln gebilligt“.
Das Abkommen, vermittelt durch Katar, Ägypten und die USA, sieht eine mehrstufige Waffenruhe vor. Die Waffenruhe soll zunächst für 42 Tage gelten. Während dieser Zeit sollen 33 der insgesamt 98 verbleibenden Geiseln, die von der islamistischen Terrormiliz Hamas festgehalten werden, freikommen.
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