40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und neun Kilo Gold im Wert von rund 1,3 Millionen Euro: Mit dieser Fracht fuhren sieben Ukrainer in zwei gepanzerten Fahrzeugen aus Österreich kommend durch Ungarn. Dort wurde der Transport gestoppt und die Ukrainer kamen in Gewahrsam. Der Vorfall eskaliert jetzt auf diplomatischer Ebene: Die eine Seite spricht von einem angemeldeten Transport, die andere von Geldwäsche.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Ungarn „Staatsterrorismus und Erpressung“ vor. Der Transport soll laut der ukrainischen Staatsbank angemeldet gewesen sein. Zur Herkunft der Millionen und des Geldes machte Kiew jedoch keine Angaben.
Die ungarische Zoll- und Steuerbehörde NAV veröffentlichte Fotos des beschlagnahmten Transportgutes. Regierungskreisen in Budapest zufolge soll es sich um Gelder und Gold der „ukrainischen Militärmafia“ handeln.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











