Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die deutsche Automobilindustrie als global relevante Kraft überleben kann – oder ob sie vollständig den Anschluss verliert und letztlich in sich zusammenbricht. Die Aussichten sind durchwachsen. Ökonomen und Branchenexperten schlagen Alarm.
Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach, erklärte zuletzt im Gespräch mit NTV, dass die Talsohle der aktuellen Automobilkrise zwar erreicht sei, die kommenden Jahre jedoch weiterhin äußerst herausfordernd bleiben würden. Die deutschen Hersteller befänden sich laut Bratzel bereits „im Kosteneinsparmodus“. Die Folgen seien gravierend: Stellenabbau, Werksschließungen, reduzierte Investitionsbudgets und die Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland.
Besonders schwer wiegt dabei jedoch, dass sich der Experte nicht sicher ist, ob diese Maßnahmen langfristig tatsächlich Wirkung zeigen werden. „Die Frage ist, ob diese Maßnahmen strukturell greifen oder nur kurzfristig Luft verschaffen.“ Den wohl umfangreichsten Sparkurs treibt derzeit der Volkswagen-Konzern voran. Insgesamt sollen bis 2030 rund 50.000 Stellen wegfallen (mehr dazu hier).
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











