Versprechen von deutschen Bundeskanzlern sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Auf der nach unten offenen Glaubwürdigkeitsskala rutschen sie nicht erst seit Friedrich Merz buchstäblich ins Bodenlose. Jetzt erweist sich auch eine Zusage von Olaf Scholz als, nun ja, von der Realität nicht gedeckt.
Mit der Reform der Grundsteuer zum Jahresanfang würden sich die Städte und Gemeinden nicht bereichern, hatte der inzwischen abgewählte sozialdemokratische Kurzzeit-Regierungschef zugesagt. Für einige Immobilieneigentümer könne zwar – abhängig von der Wohnlage – eine höhere Grundsteuer anfallen als bisher, doch dafür würden viele andere künftig weniger zahlen müssen. Im Schnitt solle die Belastung der Bürger nicht steigen.
Tut sie aber eben doch, das zeigen neue Erhebungen.
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