In der Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Rio de Janeiro wird auch der Krieg im Gazastreifen und im Libanon adressiert, jedoch ohne den Terror von Hamas und Hisbollah zu erwähnen. Auch Deutschland stimmte zu, obwohl Israel vor einer einseitigen Erklärung gewarnt hat.
Israels Außenminister Gideon Sa‘ar hatte es geahnt. Vor drei Tagen meldete er sich auf der Plattform X und tat kund, mit seinen Amtskollegen gesprochen zu haben. Die G20 müssten in ihrer Abschlusserklärung Israels Recht auf Selbstverteidigung anerkennen, die Freilassung aller Geiseln verlangen und die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah verurteilen, gegen die Israel im Gazastreifen und im Libanon Krieg führt. Schließlich sei Israel von diesen beiden Terrororganisationen angegriffen worden. Jede Erklärung, die nicht auf diese Elemente eingehe, schade dem Frieden und der Sicherheit.
Davon unbekümmert, erzielten die G20-Länder einen Minimalkonsens bei der Formulierung der Erklärung (Punkt 8 von insgesamt 85 auf 17 Seiten). Zu den wenigen Unterstützern Israels zählen die USA und Argentinien, während viele Staaten mehr oder weniger feindselig gegenüber dem jüdischen Staat sind, insbesondere Brasilien, die Türkei und Südafrika.
Antonio Guterres beim G20-Gipfel in Rio de Janeiro. Der UN-Generalsekretär findet, „dass die Angriffe der Hamas nicht im luftleeren Raum stattfanden“.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











