Er fuhr als holländische Königin Beatrix mit der Limo vor Schloss Bellevue vor, holte sich Hausverbot in der Bundespressekonferenz und schockte als dreister Grazer Fußballtrainer: Wer mit Hape Kerkeling aufgewachsen ist, hat ein paar echte Sternstunden des Fernsehens erlebt. So rasend komisch waren seine Verkleidungs- und Schauspielkünste. Kerkeling war Lach ’n’ Roll. Nun kehrt er zurück, mit dem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“.
Hape Kerkeling sorgte für unsterbliche TV-Momente.
Kinder lieben ihn als Synchronstimme von Schneemann Olaf in „Die Eiskönigin“, Bücherfreunde haben seine Bestseller „Ich bin dann mal weg“ und „Der Junge muss an die frische Luft“ verschlungen. Und ja, auch Horst Schlämmer war mal lustig. Der feiste stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, der immer grunzt und feixt und Frauen anschmachtet, ist jetzt zum zweiten Mal im Kino. Was sich nach der Premiere fast keiner zu sagen traute: Der Film fühlt sich an wie eine 90-minütige Wurzelbehandlung.
2009 lief Horst Schlämmer zum ersten Mal im Kino.
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