Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für staatliche Regulierung der sozialen Medien für Kinder und Jugendliche ausgesprochen. Merz sagte im Podcast „Machtwechsel“ auf die Frage, ob es auf „Schutz durch staatliche Regulierung“ hinauslaufe, in entschiedenem Tonfall: „Ich denke, das geht in diese Richtung.“
Die Nutzung von Social Media habe sich „quantitativ und qualitativ erheblich verändert“, argumentiert Merz im Podcast der Journalisten Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander. Wenn 14-Jährige „bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag“ und die Sozialisation zunehmend über das Smartphone laufe, müsse man sich über „Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht wundern“.
Zwar sei er bei gesetzlichen Verboten „sehr, sehr, sehr zurückhaltend“ und habe grundsätzlich eine liberale Haltung. Gleichzeitig sehe er aber die Folgen intensiver Nutzung. Fake News, manipulierte Bilder und Plattformen wie TikTok machten die Lage zusätzlich „herausfordernder“.
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