Neun Wochen nach dem brutalen Angriff in einer Dresdner Straßenbahn meldet sich der US-Amerikaner John Rudat zurück. Der junge Mann, der Ende August in der Linie 7 eingegriffen hatte, um Frauen vor Belästigungen zu schützen, hat eine neue Mission: die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum.Der Vorfall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. In der Nacht zum 24. August griff Rudat ein, als zwei Männer, Ismail Alhaj H. (20) und Majd D. (21), beide syrischer Herkunft, mehrere Frauen bedrängten. Daraufhin wurde er von einem der mutmaßlichen Täter mit einem Messer attackiert. Das Resultat waren drei tiefe Schnittwunden im Gesicht, eine fast abgetrennte Nasenspitze und die Gefahr, das Augenlicht zu verlieren.
Heute, gut zwei Monate später, ist Rudat körperlich genesen. Seine Ausbildung zum Rettungssanitäter hat er abgeschlossen, an der Police Academy in den USA ist er bereits eingeschrieben. Auch eine Schönheitsoperation steht bevor. Doch die Ereignisse jener Nacht lassen ihn nicht los.
Aus dieser Erfahrung heraus hat er nun eine neue Initiative ins Leben gerufen: eine Plattform, die Frauen in Großstädten über Gefahrenpunkte informiert und ihnen Unterstützung bietet. Ziel ist es, Betroffenen Orientierung und Sicherheit zu geben.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











