Christian von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nahm öffentlich bisher noch nicht Stellung zu den Rentenplänen der Bundesregierung. In einer WhatsApp-Gruppe in Baden-Württemberg äußerte er sich jedoch nach Informationen von Nius distanziert zu dem Vorhaben der Bundesregierung. Wörtlich schrieb demnach von Stetten: „Inhaltlich hat die Junge Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion‘ beim Rentenstreit Recht!“
Mit der SPD als Koalitionspartner könne man jedoch keine weitreichenden Änderungen am Rentenpaket erwarten. „Die SPD bleibt weiterhin eine reformunfähige Partei, die unser Land in den finanziellen Abgrund führen wird.“ Er macht klar, dass die Bundestagsabgeordneten vor einer Gewissensentscheidung stehen: „Nächste Woche wird die Abstimmung im Bundestag sein und die kritischen Abgeordneten werden jetzt entscheiden müssen: Entweder dem Rentengesetz zustimmen oder diese Regierung nach 200 Tagen beenden.“
Von Stetten gibt zunächst auch gar keine direkte Empfehlung für die Abstimmung, verweist jedoch auf den Podcast „Machtwechsel“, wo Welt-Vizechef Robin Alexander den Einfluss des PKM betonte. Dauerhaft steht das Rentenpaket jedenfalls auf tönernen Füßen. „Der einzige Grund, diesem Rentenpaket am Ende doch zustimmen zu können, ist die Tatsache, dass der umstrittene Teil des Pakets erst ab dem Jahr 2031 finanzielle Auswirkungen hat und in den nächsten fünf Jahren wieder rückgängig gemacht werden kann“, so von Stetten.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











