Außenminister Johann Wadephul irritierte am Samstagabend im Gespräch bei den ARD Tagesthemen mit mehreren Aussagen zum Israel-Iran-Konflikt. Aktuell ist er auf seiner Antrittsreise in arabischen Ländern unterwegs. Angesichts des israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen brach er einen geplanten Israel-Besuch ab und reiste stattdessen nach Saudi-Arabien. Gleich zu Beginn sagte er, dass sich mit Israel und Iran zwei Staaten gegenüberstehen, die „in einer Art und Weise unversöhnlich sind, dass es einem schon Sorgen machen muss“.
Die Vernichtung Israels ist dabei schon seit langen erklärtes Ziel des Mullah-Regimes – mit bloßer „Unversöhnlichkeit“ hat das also wenig zu tun. Wadephul gab im Verlauf des Interviews selbst zu, dass der Iran Israel zerstören will. Israel habe zwar ein Recht zur Selbstverteidigung, „aber wir müssen dazu kommen, dass diese militärische Auseinandersetzung beendet wird“.
Er wolle in Gesprächen mit den arabischen Staaten herausfinden, was getan werden könne, um eine Eskalation zu verhindern. Zugleich sagte er auch, dass potenzielle iranische Atombomben „übrigens auch für Deutschland gefährlich werden“ könnten. Wie The Telegraph am 31. Januar berichtete, baue der Iran Sprengköpfe mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern, die auch Ziele in Europa erreichen könnten, darunter in Griechenland und der Ukraine.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











