„Demokratie auf Augenhöhe“ ist, wenn Friedrich Merz (CDU) eine Stunde lang vor handverlesenem ARD-Publikum in der „TV Arena“ spricht und auf den Beifall der Jubelperser nicht lange warten muss: Er werde „mit dieser Partei an keiner Stelle zusammenarbeiten.“ Im Klartext: 12 Millionen AfD-Wähler werden von diesem lupenreinen Demokraten im Kanzleramt weiterhin ausgegrenzt!
Landwirt Werner Jacobsen war aus Schleswig-Holstein ins rechtsrheinische Niederkassel bei Bonn angereist, von wo die von Jessy Wellmer („Tagesthemen“) und Louis Klamroth („Hart aber fair“) moderierte Sendung gestern Abend (8.Dezember) übertragen wurde. Dem 77-Jährigen geht es um den Umgang mit der AfD: „Was machen wir, wenn sich hinter der sogenannten Brandmauer die größte Wählerschaft befindet?“, fragt der Landwirt. Das seien „Menschen, die von den etablierten Parteien kommen. Sie haben den Glauben verloren, dass diese Parteien in der Lage sind, die Probleme der Zukunft zu lösen.“
► Merz machte klar: Seine die Demokratie verachtende „Brandmauer“ stehe; er wolle nicht, „dass diese Partei in Deutschland irgendwo in die Regierungsverantwortung kommt“. Im Klartext: 12 Millionen Wähler sind nicht Teil seines Demokratieverständnisses.
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