Jan Böhmermann und seine „Gruppe Royale“ erobern das Haus der Kulturen der Welt (HKW), auch „Schwangere Auster“ genannt. Vom 27. September bis 19. Oktober 2025 verwandeln sie die „Auster“ unter dem Titel „Die Möglichkeit der Unvernunft“ in ein dreiwöchiges Experimentierfeld aus Ausstellung, Konzerten und Gesprächsrunden. Natürlich mit links-ideologischem Einschlag und finanziert durch Steuergeld. Mitveranstalter ist der Kulturbeauftragte Wolfram Weimer, der dem Kanzleramt unterstellt ist.
Der Leitgedanke klingt so groß wie die Bühne selbst: „Die Korridore des Sagbaren, Erkundbaren und Darstellbaren gilt es zu weiten, anstatt sie zu verengen. Es ist an der Zeit, der Gesellschaft die Wurst vorzuhalten“, erklärt Böhmermann in einer Mitteilung.
Der gewählte Ort unterstreicht diesen verlautbarten Anspruch. Das HKW, 1957 von den USA als Kongresshalle an West-Berlin gestiftet und wegen seiner auffälligen Form im Volksmund „Schwangere Auster“ genannt, liegt zwischen Kanzleramt, Reichstag und Schloss Bellevue. Für Böhmermann ist das Gebäude eine „Zeitkapsel“, die daran erinnern solle, „das Leuchtfeuer der Freiheit niemals erlöschen zu lassen“. Mit diesem historischen Symbol im Rücken will er „die politischen, gesellschaftlichen und juristischen Fragen der Gegenwart dort stellen, wo sie verhandelt werden“.
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