US-Außenminister Marco Rubio übte Kritik an den Nato-Verbündeten und warf ihnen mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg vor. Das Bündnis dürfe „keine Einbahnstraße sein“.Rubio äußerte sich kritisch gegenüber anderen Nato-Ländern, insbesondere hinsichtlich der Nutzung militärischer Stützpunkte.
Dabei fand er vor allem für Spanien scharfe Worte, das den USA seit Beginn des Krieges die Nutzung des Luftraums sowie der gemeinsam betriebenen Militärbasen Rota und Morón für Einsätze gegen den Iran verweigert habe. Spanien würde zudem „damit prahlen“, den USA die Kooperation zu verwehren. Er fügte hinzu, dass die USA auch andernorts auf Widerstand bei der Nutzung gestoßen seien, wie Rubio in einem Interview mit dem Sender Al Jazeera erklärte.
„Aber wenn es bei der Nato nur darum geht, dass wir Europa verteidigen, falls es angegriffen wird, uns aber dann die Stützpunktrechte verweigert werden, wenn wir sie brauchen, dann ist das keine sehr gute Vereinbarung“, so Rubio mit Blick auf das Bündnis.
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