Kirche und Vermummte verhindern Abschiebung eines Somaliers nach Finnland

vor mehr als 1 Jahr

Kirche und Vermummte verhindern Abschiebung eines Somaliers nach Finnland
Bildquelle: Apollo News

In Bremen hat die Evangelische Kirche zusammen mit mutmaßlich linksradikalen vermummten eine Abschiebung eines illegalen Einwanderers aus Somalia verhindert. Der 25-Jährige war ursprünglich über Russland nach Finnland und damit in die EU eingewandert. Im nordischen Land registrierte er sich, doch zog rasch zog er weiter. Der Mann kam nach Deutschland, wo er dann einen Asylantrag stellte.

Doch nach dem Dublin-Abkommen muss das Asylverfahren in Finnland durchgeführt werden, da es das Ankunftsland des Migranten in der EU ist. Deshalb muss der Somalier zurück nach Finnland abgeschoben werden, wo sein Asylantrag bearbeitet werden wird.

Doch das ist der Gemeinde Bremen-Neustadt egal. Sie und ihr Pastor Thomas Lieberum verhinderten mit der Unterstützung von Kirchenasyl-Organisationen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Abschiebung des Somaliers. Dieser befindet sich seit Monaten, aus Angst vor einer Abschiebung nach Finnland, im Kirchenasyl in der Zionskirche, die zur Gemeinde gehört. Als die Polizei versuchte, in der Nacht den Mann abzuschieben, stellten sich ihr, nach Behördenangaben, rund hundert, teilweise vermummte, Menschen entgegen. Sogar die Turmglocken wurden geläutet.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel