Kostenfalle Pflegeheim: Anstatt Pflegebedürftige zu unterstützen, belohnt die Politik Integrationsverweigerer

vor 9 Monaten

Kostenfalle Pflegeheim: Anstatt Pflegebedürftige zu unterstützen, belohnt die Politik Integrationsverweigerer
Bildquelle: NiUS

Wenn man im Krankenhaus behandelt werden muss, hat man hierzulande – sofern man krankenversichert ist – wenigstens keine finanziellen Probleme, denn die Behandlungskosten übernimmt die Krankenkasse des Versicherten (gesetzlich oder privat). Die Zuzahlung beträgt 10 Euro am Tag, ist aber auf 28 Tage gedeckelt, also werden maximal 280 Euro im Jahr fällig.

Ganz anders verhält es sich, wenn ein Aufenthalt im Pflegeheim unumgänglich geworden ist. Dies ist meist der Fall, wenn keine häusliche Pflege möglich ist, zum Beispiel weil der Lebenspartner verstorben oder mit der Betreuung überfordert ist. Mit zunehmender Auflösung traditioneller Familienverbände wird die Zahl der in Pflegeheimen unterzubringenden Menschen zukünftig eher noch steigen, denn alternative Lebensformen und kompromisslose Selbstverwirklichung haben oft ihren Preis.

Die Unterbringung in einem Pflegeheim ist sehr kostenintensiv und mit einer durchschnittlichen Rente nicht zu bezahlen.

Außerdem steigt mit zunehmender Lebenserwartung auch die Zahl der chronisch Kranken und Hinfälligen an. Derzeit werden etwa 900.000 Menschen in Alten- und Pflegeheimen versorgt, womit die angebotenen 918.000 Plätze fast ausgebucht sind.

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