Am Wochenende stand die Innenstadt von Zürich „ganz im Zeichen der Regenbogen-Community“, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) notierte. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in der liberalen Schweiz der LGBTQ-Hype spürbar nachlässt.
Fakt ist: Weltweit geraten sogenannte Pride-Events zunehmend unter finanziellen Druck. In Städten wie Sydney, San Francisco, aber auch Berlin oder Köln ziehen sich vor allem US-Konzerne und ihre europäischen Ableger als Sponsoren zurück. Der Eindruck verfestigt sich, dass die linksgrün-woke Regenbogen-Ideologie ihren Zenit überschritten hat.
Die Züricher CSD-Parade am Wochenende stand jedenfalls unter veränderten Vorzeichen. Was einst als politischer Protest begann, ist zu einem routinierten und kommerziellen Großspektakel geworden – freilich noch immer professionell und publikumswirksam durchinszeniert.
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