In der Mottenkiste antiquierter Vorurteile hat das linke Lager nun also die angebliche Frauenfeindlichkeit bei CDU und CSU wiederentdeckt:
Jahrelang hatte es ausgereicht, aufmüpfige Konservative mit der Nazikeule in Schach zu halten, während man die eigene Vormachtstellung genoss. Im Berliner Elfenbeinturm sah es so aus, als sitze man fest im Sattel. Zwar rieb man sich jedes Mal verwundert die Augen, wenn aus einer Landtagswahl die Blauen mit großen Zuwächsen hervorgingen, aber nun ja, das war ja nur im Osten, dachte man sich, da, wo die Zurückgebliebenen wohnen. Und so sank man nach einem hysterischen Aufschrei und einer Demo gegen Rechts wieder wohlig auf das Kissen der Meinungshegemonie zurück.
Mit der Bundestagswahl sind die sächsische und die thüringische Realität auch in Berlin angekommen, und die aufgescheuchten Antifaschisten müssen feststellen, dass ihr „Nazi“-Geschrei außer Friedrich Merz wirklich niemanden mehr beeindruckt.
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