Linke Empörungswelle nach Streichung der Fördergelder für „Radikale Töchter“

vor 3 Monaten

Linke Empörungswelle nach Streichung der Fördergelder für „Radikale Töchter“
Bildquelle: NiUS

NIUS-Fakten wirken: Nachdem das Innenministerium aufgrund von NIUS-Berichterstattung die Förderung des Projektes „Radikalen Töchter“ gestrichen hatte, rollt aktuell die erste linke Empörungswelle gegen Dobrindts Behörde. Auch auf Bluesky solidarisiert man sich mit den verantwortlichen Aktivisten. Die „Töchter“ vermuten dahinter eine „politische Kampagne der CDU“.

Ein herber Schlag für die „Radikalen Töchter“. Gestern Abend berichtete zuerst die Tagesschau über den Entzug der Fördergelder für die Aktivisten. Die Organisation und ihre Gründerin Cesy Leonhard hatten Bundeskanzler Merz im vergangenen Oktober im Rahmen einer Petition „Nazi-Rhetorik“ vorgeworfen, „die an Goebbels erinnert“. NIUS berichtete im Anschluss an die Äußerungen der Gruppe. Nun ist die Aufregung bei den Verantwortlichen groß, allen voran bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die der Organisation über das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ in den vergangenen Jahren Steuergelder zur Verfügung stellte.

Für 2025 und 2026 sollte es wieder 300.000 Euro geben – doch daraus wird nun nichts mehr. Wie die Tagesschau berichtet, schickte das Innenministerium bereits am fünften Januar einen Erlass an die bpb und schrieb darin, dass es fortan kein Geld mehr gibt.

Die Empörung ließ nicht lange auf sich warten. Die Tagesschau schreibt: „Die zuständige Referatsleiterin verweigerte ihre Unterschrift unter den Ablehnungsbescheid und wies in einer E-Mail darauf hin, dass sich Zuwendungsempfänger politisch positionieren dürften“.

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