Am Mittwoch ging ein 28-jähriger Afghane in Aschaffenburg gezielt mit einem Messer auf eine Gruppe von Kindergartenkindern und ihre Betreuerinnen los. Er tötete zwei Menschen, darunter ein Kind, verletzte zwei schwer. Die Tat offenbart, wie Behörden und Regierungen beim Schutz ihrer Bürger versagen – und stattdessen lieber die „Vielfalt“ anpreisen.
Recherchen von NIUS zeigen: Die Polizei hat eine fatale Fehleinschätzung getroffen, was die Gefährlichkeit des Parks betrifft. Im November hatte die Polizei den Park als „gefährlichen Ort“ eingestuft. Gegenüber Main-Echo erklärte Aschaffenburgs Polizeichef Frank Eckhardt kurz darauf, dass im Schöntal Park zwar vermehrt zu Körperverletzung, Raubdelikten und Waffendelikten komme. Dennoch halte er den Begriff „gefährlicher Ort“ für „sehr unglücklich“, denn bei den Straftaten würden ausschließlich Menschen aus dem Drogenhandel-Milieu zu Schaden kommen, keine Unbeteiligten.
Eckhardt erklärte: „Es heißt nämlich nicht, dass es für die Menschen, die hier durchgehen, gefährlich ist, dass sie um Leib oder Leben fürchten müssen.“ Und betonte: „Es ist nach wie vor so, dass für einen Bürger es keine Gefahr bedeutet, hier durchzugehen, bei Tag und bei Nacht.“
Immer wieder war der Schöntal-Park wegen Gewalt und Drogenhandel in den Schlagzeilen gelandet. Dezember 2024: Raubüberfall. Oktober: Zwei Schwerverletzte, nachdem eine Gruppe von Männern aus dem Betäubungsmittel-Milieu aufeinander losgegangen war. Ebenfalls Oktober: Bei einer Razzia entdeckt die Polizei im Park zwei offensichtliche Drogenbunker.
Im Dezember hatte die Stadt eine neue Grünanlagensatzung beschlossen, um Gewalt und Drogenkonsum Herr zu werden, die sowohl im Park Schöntal als auch in einer anderen Grünanlage (FOS/BOS-Anlage) in der Innenstadt für Probleme sorgten, wie Main-Echo berichtet hatte. Demnach hatte die Stadt sowohl ein Waffenverbot in allen Grünanlagen erlassen, dazu ein Verbot von anderen potenziell gefährlichen Gegenständen wie Feuerwerkskörpern oder Pfefferspray. Auch der Konsum von Cannabis war in den beiden Grünanlagen verboten worden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











