Regime der guten Gefühle

vor 8 Monaten

Regime der guten Gefühle
Bildquelle: Tichys Einblick

Roger Köppel und Gerald Grosz diskutieren mit Gastgeber Roland Tichy über den Zustand der Bundesrepublik – gesehen aus der Schweiz und aus Österreich. Ausgangspunkt sind persönliche Erlebnisse auf der Buchmesse „Seitenwechsel“, Ausweis- und Polizeikontrollen sowie der Versuch, abweichende Meinungen an den Rand zu drängen. Denn die Antifa wollte mit Gewalt und stadtfinanzierten Protesten unterbinden, dass die Messe stattfinden konnte.

Gerald Grosz berichtet von der Kontroverse um seine Bücher über Angela Merkel und davon, wie Kritiker sie als „Vorlage für Rassisten“ diffamieren. Köppel beschreibt die Messe als „Keimzelle des Widerspruchs“ und spricht über die Bedeutung von Literatur, Streitkultur und Meinungsfreiheit in Zeiten zunehmender Polarisierung.

Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage: Wohin steuert Deutschland? Köppel und Grosz zeichnen ein scharfes Bild von Heuchelei, „Scheinkonservativen“ und einer politischen Klasse, die aus ihrer Sicht gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung agiert. Zugleich betont Köppel seinen Optimismus: Er setzt auf die Urteilskraft der Bürger und auf Korrekturen durch politische und gesellschaftliche Umbrüche.

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