Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schließt eine Taurus-Lieferung an die Ukraine entgegen anderslautenden Medienberichten nun doch nicht aus. „Natürlich ist das im Bereich des Möglichen“, sagte er im ZDF. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuvor berichtet, das Thema sei „vom Tisch“.
In der Pressekonferenz mit seinem neuen ukrainischen Duzfreund Wolodymyr Selenskyj wollte Merz Fragen zum Thema Taurus nicht konkret beantworten und verwies auf die beschlossene künftige Geheimhaltung aller Militärhilfen.
Der Kanzler sagte Selenskyj bei dessen Berlin-Besuch in dieser Woche (mit militärischen Ehren!) weitere fünf Milliarden Euro zu, um unter anderem die Produktion ukrainischer Waffen zu unterstützen. Merz sprach davon, dass es eine „neue Form der militärisch-industriellen Zusammenarbeit“ geben werde.
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