Theo Müller zieht gegen Campact juristisch zu Felde. Der Gründer des Molkereikonzerns Müller sieht sich durch eine bundesweite Kampagne der Organisation zu Unrecht in die Nähe der AfD gerückt und verlangt, dass bestimmte Aussagen nicht weiterverbreitet werden, berichtet die FAZ.
Campact arbeitet seit Wochen mit Aufklebern und Plakaten, die Müller-Produkte als angeblich politisch kontaminiert markieren sollen. Nach eigenen Angaben habe die Organisation 2,2 Millionen Sticker in Umlauf gebracht. Auf ihnen und auf großflächigen Plakaten wird Müller als AfD-Unterstützer dargestellt, etwa mit den Sätzen „Alles AfD oder was?“ sowie „Jetzt mit AfD-Geschmack: Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD“. Nach Campact-Angaben wurden seit Mitte Januar zudem 28.000 Plakate aufgehängt.
Anti-Müller-Kampagne von Campact
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