Der Unternehmer Dieter Schwarz aus Heilbronn ist der reichste Deutsche – neue Zahlen des Wirtschaftsmagazins Forbes taxieren den Lidl-Gründer auf 49,8 Milliarden Dollar geschätztes Vermögen. Zweitreichster Deutscher ist der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne (39,2 Milliarden Dollar), dann folgen „Schraubenkönig“ Reinhold Würth, BMW-Erbin Susanne Klatten (26,5 Milliarden Dollar), Stefan Quandt (24,6 Milliarden Dollar), der Informatik-Unternehmer Andreas von Bechtolsheim (21,2 Milliarden US-Dollar), die Aldi-Gründer-Söhne Theo Albrecht junior und Karl Albrecht junior (jeweils 17,1 Milliarden Dollar), die Karl-Albrecht-Tochter Beate Heister (17,1 Milliarden Dollar) und SAP-Mitgründer Hasso Plattner (16,7 Milliarden Dollar).
SAP-Mitgründer Hasso Plattner investiert heutzutage in die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam.
Die Geschichte der zehn reichsten Deutschlands ist vor allem die Geschichte von Dieter Schwarz. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten mit der Schwarz-Gruppe eines der größten deutschen Unternehmensgruppen aller Zeiten aufgebaut, schreibt das Handelsblatt. Den ersten Discountermarkt unter dem Namen Lidl eröffnete Dieter Schwarz 1973 in Ludwigshafen. Als sein Vater vier Jahre später starb und Dieter Schwarz das Unternehmen übernahm, waren es schon 30 Lidl-Filialen. Den ersten Supermarkt hatte die Familie schon 1968 unter dem Namen Handelshof eröffnet, 1984 benannte Schwarz alle Handelshof-Supermärkte in Kaufland um.
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