Laut Berichten erwägen die japanischen Autobauer Nissan und Honda eine Fusion, um im globalen Wettbewerb, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, besser konkurrenzfähig zu sein. Die beiden Konzerne überlegen, eine gemeinsame Holdinggesellschaft zu gründen, in die auch Mitsubishi Motors einbezogen werden soll. Dies berichtet die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ unter Berufung auf informierte Kreise.
Nissan und Honda sind in den letzten Monaten intensiv ins Gespräch gekommen, um eine mögliche Zusammenarbeit zu prüfen. Beide Firmen haben bisher keine endgültigen Entscheidungen getroffen, betonen jedoch, dass sie verschiedene Optionen in Betracht ziehen. Nissan, der größte Anteilseigner bei Mitsubishi Motors, sah seinen Aktienkurs nach diesen Berichten um fast ein Viertel ansteigen, was den Börsenwert des Unternehmens auf fast zehn Milliarden Euro erhöhte. Der Aktienkurs von Honda war dagegen leicht gefallen.
Die Fusion würde die beiden Konzerne zum drittgrößten Autokonzern weltweit machen, mit einem Absatz von mehr als acht Millionen Fahrzeugen, nur noch hinter Toyota und Volkswagen. Die japanischen Autobauer suchen in dieser sich rasch wandelnden Branche nach Möglichkeiten, Ressourcen zu bündeln, um effektiver gegen Tesla und chinesische Elektrofahrzeugbauer anzutreten.
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