Deutschlands Energiepolitik bleibt ein Monolith. Nachdem die kurzzeitig aufgebrandete Debatte um eine mögliche Rückkehr zur Kernenergie sowohl innerhalb der Regierungskoalition als auch im medialen Mainstream zügig erstickt wurde, ist klar: Der Pfad der Energiewende wird fürs Erste fortgeschrieben. Allerdings erfordert der kostspielige Ausbau der unsicheren erneuerbaren Energien den Aufbau einer parallelen Infrastruktur mit grundlastfähiger Energie, um Rückfälle in Dunkelflauten und massive Versorgungsprobleme zu verhindern.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat zu diesem Zweck ihre Pläne präsentiert, bis zum Jahr 2031 die notwendigen elf Gigawatt zusätzlicher grundlastfähiger Energie in Form einer Erweiterung der Gaskraftkapazitäten bereitzustellen.
Mit ihren Plänen stieß die CDU-Politikerin naturgemäß auf heftige Kritik: Vor allen Dingen die Öko-Lobby warf ihr einen Rückfall ins fossile Zeitalter vor. Regelrecht emotional ging es zu, als Reiche ausgerechnet der in Deutschland über viele Jahre hochsubventionierten Windkraft-Lobby wegen Fördermittelkürzungen ans Leder wollte – da wurde jedem schnell klar, wer hier Ross und wer Reiter ist (Apollo News berichtete). Reiche steht isoliert da – allein auf weiter Flur, selbst in ihrer eigenen Partei.
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